Patienten-Daten haben nichts in der Cloud verloren.
Ein neuer Artikel hat mich erschüttert: Die Firma Lavabit zog die Konsequenzen und schloss aufgrund der Überwachung durch die NSA (PRISM-Skandal) ihren Dienst. Der Besitzer warnte zugleich, irgendwelche Daten in den USA zu lagern.Praktisch jeder Cloud-Dienst hat Ableger in den USA. Leider sehe ich immer wieder das besonders schützenswerte Daten (wie Patienten-Daten eines Arztes, persönliche Daten im Bewerbungsbereich, oder sogar das Adressbuch) in Cloud-Dienste wie iCloud, Google-Dienste oder auch Dropbox ausgelagert werden. Davon kann ich nur warnen, diese Daten haben da nichts zu suchen. Je nach Berufsgruppe (Ärzte, Anwälte, Pfarrer, Priester, Gesundheitswesen) können sich die BenutzerInnen auch strafbar machen. Die einzige Abhilfe die ich sehe, die Daten auf den persönlichen Rechner zu nehmen oder in einer persönlichen Cloud zu speichern. Das bedingt halt Mehkosten, jedoch ist es möglich, diese Diensta auch von Aussen zugänglich zu machen.